Augenarzt Praxis Dipl.- Med. Petra Döhler, Bad Freienwalde

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Asklepios

lat: Äskulap

Asklepios (lat. Äskulap) ist in der griechischen Mythologie der Gott der Heilkunst.

Er ist als Sohn des unsterblichen Apollons und der sterblichen Koronis selbst sterblich. Auf den Schlachtfeldern Trojas spielen er und sein Sohn Machaon keine unerhebliche Rolle. Weil er als Arzt einen Toten auferweckte, stirbt er durch einen Blitz des Zeus.

Nach dem lateinischen Namen Äskulap nennt man das Symbol der Medizin Äskulapstab. Er ist ein von einer Schlange umwundener Stab.

Das gewundene Tier um den Äskulapstab ist im Gegensatz zur landläufigen Meinung keine Schlange, sondern vielmehr ein Guineawurm. Die Darstellung des am Stab aufgewickelten Wurms zeigt dabei die Entfernung des Wurms, der sich unter der Haut von Menschen einnistet. Die Behandlungsmethode geht dabei auf schon Hippokrates zurück.
Der Guineawurm überträgt seine Larven über Trinkwasser auf Menschen. Die geschlüpften Guineawürmer nisten sich dann nach ca. einem Jahr im Unterhautfettgewebe ein.
Entfernt werden kann der Wurm, wenn er langsam ohne zu zerreisen unter der Haut hervorgezogen wird.

Seit Menschengedenken gilt die Schlange als mystisches Wesen. Seit dem Altertum gilt sie als Symbol der Heilkunde.
Äskulap soll zu seinen Lebzeiten, bei Wanderungen oder auf dem Weg zu Kranken, immer eine Äskulapnatter dabei gehabt haben, die sich um seinen Wanderstab ringelte.

Die Äskulapnatter (lat. Elaphe longissima longissima) ist die größte und längste im deutschsprachigen Raum vorkommende Schlange.
Die Natter ist ungiftig und harmlos. Ihr Verbreitungsgebiet ist Südeuropa und Kleinasien, aber es kommen auch isolierte Vorkommen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Die Äskulapnatter ernährt sich von Mäusen und als Jungtier von Eidechsen. 2000 war sie Tier des Jahres.
Die Schlange kommt keute noch an Südhängen der Donau bei Passau vor und kann bis zu 2 Meter lang werden.

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