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Der arabische Gelehrte Ibn al-Haitam (965-1039) kam als erster in seiner Abhandlung "Schatz der Optik" auf den Gedanken, das Auge mit Hilfe einer geschliffenen optischen Linse zu unterstützen.
Der Name "Brille" leitet sich vom spätmittelhochdeutschem Wort berille ab. Dieses stammte wiederum von Beryll. Man bediente sich um 1300 der Linsen geschliffener Halbedelsteine, meist Berylle.
Lange Zeit ging man davon aus, daß die erste Brille von dem Florentiner Salvino degli Armati um 1280 erfunden wurde. Diese Theorie wurde jedoch 1920 als Fälschung eines Florentiner Lokalpatrioten aus dem 17. Jahrhundert entlarvt. Wer tatsächlich die erste Brille herstellte, ist nicht bekannt.
Die frühesten bekannten Beispiele gemalter Brillen finden sich auf den Fresken des italienischen Malers Tomaso da Modena im Kapitelsaal von San Niccolo in Treviso. Sie sind im Jahre 1352 entstanden.
Fest steht, daß die ersten Brillen im Europa um 1280 aufkamen. Diese hatten noch keine Bügel und besaßen konvex geschliffene Linsen, waren also nur für weitsichtige Menschen. Der englische Optiker Edward Scarlett baute 1727 das erste Brillengestell. 1877 erfand Adolf E. Fick die erste Kontaktlinse.
ausführliche Geschichte der Brille