Wählen Sie die Schriftgröße:
Sie sind hier: Startseite >Praxis > Optische-taeuschung
Eine optische Täuschung ist eine bildliche Darstellung, die in der Wahrnehmung (Zusammenspiel von Auge, Sehnerv und Gehirn) einen verzerrten Eindruck der objektiv messbaren Gegebenheiten erzeugt.
Geraden wirken zum Beispiel gekrümmt in kontrastreichen Bildern. Komplementärfarben entstehen bei einseitiger Belastung der Netzhaut des Auges.
Optische Täuschungen werden in der Wahrnehmungspsychologie untersucht, da aus ihnen Rückschlüsse über die Verarbeitung von Sinnesreizen im Gehirn gewonnen werden können. Optische Täuschungen nutzen dabei meist geschickt die Tatsache aus, dass die Wahrnehmung subjektiv ist und vom Gehirn beeinflusst wird.
Bekannt für ausgefeilte optische Täuschungen ist der Künstler M. C. Escher.
Da Farben definitionsgemäß Empfindungen, nicht Eigenschaften der Körper selbst sind (siehe auch Farbwahrnehmung und Metamerie), ist es im Falle von Farb-"Täuschungen" eigentlich nicht richtig, von einer Täuschung zu sprechen, denn die Empfindung ist ja durchaus real.